Religion

Mit einer Minderheit von 5 %, gemessen an der Gesamtbevölkerung der Philippinen, steht die moslemische Glaubensgemeinschaft, die Moros, immer wieder in den Medien der Welt. Sie kämpfen für einen freien Staat Mindanao im Süden der Philippinen. Sie sind ethnisch und rassisch von den anderen Philippinos nicht zu unterscheiden, doch distanzieren sie sich deutlich von der Allgemeinheit. Weitere 3 % der Bevölkerung setzen sich aus den ca. 100 unterschiedlichen Eingeborenenstämmen zusammen.

Als sich die Philippinos über die Jahrhunderte ausdehnten, isolierten sich diese eingeborenen Stämme zunehmend voneinander durch die Hochland- und Gebirgslandschaft. Einige von Ihnen vereinigten sich und passten sich der Hauptströmung der gesellschaftlichen Entwicklung an. Andere behielten ihre unterschiedliche und unabhängige Art und Weise. Ähnlich wie in Amerika mit den Indianern schaffte die Regierung für sie Stammes-Bereiche, in denen ihnen aber Beschränkungen auferlegt wurden wie sie sich in den Bereichen verhalten sollen.

Die letzte bedeutende Minderheit sind, mit ca. 600.000 Menschen, die Chinesen. Sie bewohnen die philippinischen Inseln bereits seit Jahrhunderten und errichteten von Anfang an Handelsbeziehungen und dauerhafte Regelungen. Viele Chinesen sind mit Filipinos verheiratet und viele prominente Filipinos, wie z.B. die letzte Präsidentin Corazon Aquino, haben chinesisches Blut in sich. Wie auch immer behalten die Chinesen ihre eigene Identität, ihre eigenen Schulen und die Art ihrer Überlegenheit bei; sie sind die am wenigsten angepasste Minderheitengruppe.

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